MITTEILUNGSBLATT FÜR DIE SIEDLUNG EICHKAMP IM November 2004

Liebe Eichkamperinnen, liebe Eichkamper,

Halloween liegt hinter uns, wenn Sie dieses Mitteilungsblatt bekommen, und so kann ich das, was ich vorher dazu schreiben wollte, nun nur in Hinblick auf das nächste Jahr zu Papier bringen. Es ist unbestreitbar, daß es lästig sein kann, wenn nach dem 6. und 7. Kindertrupp auch noch der 8., 9. und 10 klingelt. Man sollte aber sehen, daß Halloween den Kindern nicht nur die Gelegenheit bietet, Süßigkeiten zu sammeln, sondern auch dem kindlichen Spaß am Verkleiden und Gespenst-Sein freien Lauf läßt. Im letzten Jahr gab es verschiedentlich unerfreuliche Begebenheiten, wenn das Klingeln an der einen oder anderen Tür zu keinem Erfolg führte. Dieses Mal aber war Halloween offenbar nur ein lustiges Kinderereignis. Und wenn im nächsten Jahr wieder alles friedlich verläuft und es Nachahmer für die Kinder gibt, die an meiner Tür ein Lied sangen und ein Gedicht aufsagten, können wir dem nächsten Halloween-Ereignis gelassen entgegen sehen.
Der Herbst ist nicht nur Halloween-Zeit, sondern auch, und das über viele Wochen, die Zeit des Laubfalls und damit leider auch eine Zeit der Rücksichtslosigkeit, wenn nämlich – was auch in Eichkamp nicht selten geschieht – große Laubhaufen aus den Gärten und von den Gehwegen so an die Straße geschoben und gekipppt werden, daß die Benutzung der Gehwege erschwert oder auch unmöglich gemacht und die ohnehin knappen Parkmöglichkeiten eingeschränkt werden. Ich bin deshalb ausdrücklich darum gebeten worden, an die Eichkamperinnen und Eichkamper, die sich auf diese Weise ihres Laubs entledigen, zu appellieren, ihrer Verantwortung ihren Mitmenschen gegenüber nachzukommen! Das gilt übrigens auch für den bevorstehenden Schneefall im Winter.

Nach der Ferienpause im Oktober und dem zwar sehr interessanten und informativen, aber leider ganz schwach besuchten Abend im September mit einem Mitglied der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf gibt es das nächste
FORUM EICHKAMP
am 9. NOVEMBER 04 ab 19 Uhr 30 im GEMEINDEHAUS EICHKAMP
Wir haben Jörg Hensel aus Lübars eingeladen, der uns erzählt, was man dort in dem „Dorf“ tut, um die Gemeinschaft zu pflegen und der über die Erfolgsgeschichte des „Labsaals“ berichtet, einer inzwischen weit über Lübars hinaus bekannten Kultureinrichtung. Jörg Hensel bringt noch zwei Musikerinnen mit, um mit ihnen Klezmer-Musik zu spielen.

Wir haben uns überlegt, das FORUM EICHKAMP in Zukunft durch eine Pause zu unterbrechen, damit die Teilnehmer zwischendurch frische Luft schnappen oder sich die Beine vertreten können. Wir werden also zuerst Musik und „Dönekens“ hören und uns nach der Pause mit Jörg Hensel über seine Erfahrungen und Ideen im „echten“ dorf Lübars unterhalten.
Für dieses Jahr das letzte
FORUM EICHKAMP findet
am 14. 12. 04 ab 19 Uhr 30 statt.
Es wird ein russischer Abend sein und wieder mit Musik, allerdings ganz anderer als am 9.11., denn es wird ein russischer Pianist Kompositionen russischer Musiker spielen. Dazu gibt es russische Häppchen – den Krimsekt erlauben unsere Finanzen aber leider nicht.
Apropos Finanzen: Das FORUM EICHKAMP kostet nicht nur durch die Getränke und Kekse, die wir auf den Tisch stellen, Geld, sondern darüber hinaus bekommen manchmal auch unsere Gäste – z.B. dann, wenn es Musiker sind – Geld. Deshalb bittet der Vorstand des Siedlervereins bei diesen Veranstaltungen um SPENDEN – sie dürfen auch ruhig etwas großzügig ausfallen! Im nächsten Jahr geht es dann weiter mit dem FORUM EICHKAMP jeweils am 2. Dienstag im Monat. Das Thema im Januar steht noch nicht fest, wird aber rechtzeitig bekannt gegeben. Im Februar wollen wir das in diesem Herbst ausfallende Weinfest nachholen – und da der zweite Dienstag im Februar auf den Rosenmontag folgt, dürfen Sie mit Pappnase oder sonstiger Verkleidung kommen. Im März findet dann wieder unsere Mitgliederversammlung an diesem Termin statt.

und – inzwischen schon Tradition - die

SILVESTERFEIER IM GEMEINDEHAUS

am 31.12. ab 22 Uhr
Wie jedes Jahr treffen wir uns vorher ab 17 Uhr zum Schmücken und halten wir Getränke vor und bieten eine warme Mitternachtssuppe und bringen Sie IHren Beitrag zum Büffet mit.

Über all den Rück- und Ausblicken habe ich einen wichtigen Rückblick vernachlässigt: auf das wunderschöne Straßenfest im Oktober! Wieder einmal hat sich gezeigt, daß das Straßenfest wirklich die Bewohner in unserer Siedlung zusammenbringt und mit einander ins Gespräch kommen läßt, wie die Erzählung einer Eichkamperin, die beim Fest plötzlich persönlichen Kontakt zu einem langjährigen Nachbarn fand, zeigt. Aus benachbarten Siedlungen schaut man aus diesem Grund etwas neidisch darauf, wie bei uns Gemeinschaft gefeiert wird. An dieser Stelle möchte ich deshalb allen Helferinnen und Helfern ganz herzlich danken und all jenen, die mit ihren fantasievollen Preisen die Tombola zu einem besonderen Ereignis, das viel Zustimmung fand, haben werden lassen und mit ihren Buchspenden dazu beitrugen, daß wir ein erkleckliches Sümmchen für einen guten Zweck zusammen bekommen haben.

Bei mir liegen auch noch Kuchenplatten und Salatbesteck, die abgeholt werden können – auch für die „eßbaren“ Spenden vielen Dank!

Post, MeyerBeck und Bus

Wenn Sie dieses Mitteilungsblatt in Händen halten, werden Sie selbst schon festgestellt haben, daß die Poststelle bei MeyerBeck nun geschlossen ist und es jetzt eine neue Poststelle am Hagenplatz gibt, aber leider mit deutlich kürzeren Öffnungszeiten:

Mo – Fr 9 - 13 u. 14 – 18 Uhr, Sa 9 – 13 Uhr
Weil die Deutsche Post AG aber eingesehen hat, daß der Weg für viele Bewohner Eichkamps über der vorgeschriebenen Höchstentfernung liegt, ist der Zeitungskiosk am Bahnhof Grunewald Zwischenstation, wo man Briefmarken kaufen und Pakete einliefern kann. Wenn der dafür vorgesehene Paketcontainer voll ist, muß man aber weiter zum Hagenplatz gehen – Weihnachten steht vor der Tür! Die Umbauten bei MeyerBeck zeigen jetzt deutlich, daß das Geschäft auf jeden Fall – wenn auch unter anderem Namen und anderer Führung, aber mit gleichem Personal – weiter bestehen wird. Vorerst also ist die siedlungsnahe Versorgung gewährleistet.

Meine letzte Information zum Bus 219 ist, daß die BVG zwar unnachgibig die Einstellung beabsichtigt, daß man aber im Bezirk noch eine kleine Hoffnung hegt, weil sich der zuständige Staatssekretär bislang nicht endgültig festgelegt hat. Wir müssen also noch warten, ob unsere vielfältigen Bemühungen erfolgreich oder erfolglos waren.

Ich freue mich auf viele Begegnungen bei den nächsten Veranstaltungen und wünsche Ihnen einen schönen Herbst

Ihr Uwe Neumann

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