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  Stolpersteine in Berlin-Eichkamp
    

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Gleis 17 PDF-Seiten:
-->   Text 2015 (Deutsch)
-->   Text 2015 (Englisch)
-->   Flyer 2013 (Deutsch)
                                     
Audio_Datei:
-->   Rundgang (Deutsch)
                  gesprochen von Günther Piorkowski                                           

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Veranstaltungen

Verlegung Stolpersteine

Aktuelle Veranstaltungen werden auf der Webseite des Siedlervereins Eichkamp angekündigt 
http://siedlung-eichkamp.de/category/news-stolpersteine/

Einige Kiezspaziergänge, veranstaltet vom Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf mit dem Bezirksbürgermeister oder anderen Bezirksamtsmitgliedern, führen auch an Stolpersteinen vorbei. Bisher waren das:
Die Ankündigungen für neue Kiezspaziergänge findet man ebenfalls im Internet auf --> dieser Seite
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Lageplan der Stolpersteine in Eichkamp

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                               Wenn man auf eine Nummer klickt, kommt man direkt zu dem entsprechenden Stolperstein


Biografien

Eva Baruch    Pulvermann    Edvardson    Lehmann

Verlegte Stolpersteine:
Diese Stolpersteine sind im oben abgebildeten Lageplan verzeichnet

Weitere Biografien:


Besuche von Familienangehörigen in Eichkamp

Durch die weltweiten Kontakte der Eichkamper Stolperstein-Initiative fassen immer wieder Verwandte und Freunde der Opfer Mut, zur Spurensuche Berlin und besonders Eichkamp zu besuchen. Darüber wird auf den Webseiten informiert.
Hier eine Zusammenstellung:



Das Lager der Organisation Todt (OT) in Eichkamp

Während der Nazizeit befand sich in Eichkamp ein großes Lager der Organisation Todt mit zahlreichen Baracken für Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene, KZ-Häftlinge und "wehrunwürdige" Deutsche ("Halbjuden", Homosexuelle, politisch Verfolgte).

--> Ausführliche Beschreibung des Eichkamper Lagers

OT_Lager_Eichkamp_Lageplan_1944_quer


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Gleis 17: Mahnmal S-Bahnhof Grunewald

Aus Berlin wurden von Oktober 1941 bis Kriegsende über 50.000 Juden deportiert. Die Transporte gingen vom Bahnhof Grunewald, vom Güterbahnhof Moabit und vom Anhalter Bahnhof ab. Der erste Deportationszug verließ den Bahnhof Grunewald am 18. Oktober 1941 mit 1.013 Juden. Mit diesem Tag begann die systematische Deportation der Juden aus Berlin. Allein in die „Todesfabrik Auschwitz“ fuhren etwa 35 Züge mit 17.000 Juden vom Bhf Grunewald ab. Beidseits des Gleises 17 wurden als „Bahnsteigkanten“ Stahlplatten verlegt, auf denen alle Fahrten vom Bahnhof-Grunewald mit dem Zielort und der Anzahl der Deportierten dokumentiert sind.

Literatur: Manuela Goos & Brigitte Heyde: Eichkamp - Eine Siedlung am Rande mitten in Berlin. Berlin, Siedlerverein Eichkamp e. V. (Hrsg.), 1999, ISBN 3-00-005125-2


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Über uns

In den 30er Jahren des vorigen Jahrhunderts wohnten in mehr als siebzig Häusern im Ortsteil Eichkamp von Berlin-Charlottenburg Bürgerinnen und Bürger, die als Juden verfolgt wurden, darunter die Schriftsteller Arnold Zweig (Zikadenweg 59 und Kühlerweg 9) und Elisabeth Langgässer (Eichkatzweg 33), der Philosoph Ludwig Marcuse (Eichkatzweg 25) und der Gewerkschafter Siegfried Aufhäuser (Zikadenweg 72). Viele von ihnen konnten unter z.T. schwierigsten Umständen rechtzeitig fliehen. Um die Lebensgeschichte der oft namenlosen Opfer des nationalsozialistischen Regimes in Erinnerung zu rufen, haben Mitglieder des Siedlervereins Eichkamp e.V., Abiturienten der Wald-Oberschule unter Begleitung ihrer Geschichtslehrerin und Schülerinnen der Rudolf-Steiner-Schule seit 2008 an Recherchen über 30 Eichkamper mitgewirkt, die wegen ihrer jüdischen Herkunft verfolgt wurden.

Die meisten von ihnen wurden in Konzentrationslagern ermordet. 
Für 27 von ihnen wurden Stolpersteine verlegt; für drei weitere nicht, weil sich die Nachfahren einer Familie dagegen aussprachen. Ein Stolperstein wurde in Lichterfelde verlegt. Es besteht Kontakt zu den Nachfahren der meisten Familien, für die Stolpersteine verlegt wurden. Stolpersteine sind in den Bürgersteig eingelassene 10 x 10 cm große Messingtafeln, die an Wohnorten der von den Nationalsozialisten Verfolgten auf deren Schicksal aufmerksam machen. Das Kunstprojekt Stolpersteine wurde 2003 von dem Künstler Gunter Demnig (www.stolpersteine.eu) ins Leben gerufen.

Der Dank für die Unterstützung des Projekts gilt Herrn Wolfgang Haney für seine umfangreichen Hinweise zur Eichkamper Geschichte, Herrn Wolfgang Knoll, dem früheren, und Herrn Lölhöffel, dem jetzigen Koordinator für die Stolpersteine in Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf, und den Eichkampern, die 23 Stolpersteine finanzierten. Der Flyer wurde gefördert vom Kulturbeirat Charlottenburg-Wilmersdorf.



Literatur

Weitere Weblinks

Kontakt

E-Mail:
 
stolpersteine@siedlung-eichkamp.de 

Website:  
http://siedlung-eichkamp.de/stolpersteine/ 

Unterstützt wird die Stolperstein-Initiative vom Siedlerverein Eichkamp e. V., Zikadenweg 42 a, 14055 Berlin
http://siedlung-eichkamp.de/

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